IM TANNENGRUND 1

 

Eine einsame Pension im Harz.

Wir denken an Waldesruh, Romantik und Finsternis.

Und ein bisschen Kitsch? Die Zeit scheint stehen geblieben. Zwei kauzige Schwestern, Bibi und Babsi, sitzen in ihren Gewohnheiten fest. Lange her, dass hier ein Gast Halt machte. Worauf warten sie, gefangen im Gestern, zwischen Hausarbeit, Fernsehen. Sehnsucht und Langeweile? Die Uhr tickt. Gemütlich oder bedrohlich. Was wäre, wenn etwas geschähe? Es wird Zeit für eine Entscheidung.

Und dann kommt ein Fremder.

Alles ändert sich, als der Landstreicher Hansen auftaucht. Was führt er im Schilde? Sucht er etwas? Ist er womöglich ein Kaufinteressent der Pension?

Schnell steht das beschauliche Leben Kopf. Abenteuer locken, Angst kommt auf. Pläne werden revidiert, ein Verwirrspiel aus Selbstdarstellung, Täuschung und Eifersucht nimmt seinen Lauf: Menschlich, komisch poetisch. Und mit überraschendem Ausgang.

Gefördert durch:

 

Landeshauptstadt Kiel

Ministerium für Justiz, Kultur und Europa

Hafenwirtschaft Gastronomie + Event GmbH ©

 

 

 

AM ENDE DES TAGES

 

Wir sind in einer Stadt. In einer großen Stadt. Wo genau? Egal. Denn überall ist es gleich. Es lärmt, stinkt, rattert, dampft und pulsiert. Eine stark befahrene Straße, eine endlos scheinende Reihe grauer und heruntergekommener Häuser. Der Putz platzt ab, es ist ungemütlich. So eng beieinander, Wand an Wand und doch trennen unsere Leben Welten. Der Schnittpunkt ist der Flur, das Treppenhaus. Ein Ort, an dem man sich unweigerlich in die Augen schaut. Hier spielt unsere Geschichte, hier haben wir die Gelegenheit genauer hinzuschauen und hinter Tür und Maske Vorurteile, Ängste, Wünsche und Träume zu entdecken. Vorerst im Vorbeirauschen, Scheuklappen auf und schnell aneinander vorbei. Doch dann....am Ende des zweiten Tages, öffnet sich die Tür und lässt jemanden herein. Jemanden, der die Karten neu mischt und dessen Plan wir nach und nach durchschauen.

 

„ Im Tannengrund 1“ war die erste Produktion des Kieler SCHADS ensembles. Nun greift die Theatergruppe erneut zu den Masken und entscheidet sich ein weiteres Mal dafür, das Publikum in die Welt ohne Worte mitzunehmen

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