IM TANNENGRUND 1

 

Im dunklen Nadelwald einer einsamen Gegend im Harz führen die Schwestern Bibi und Babsi in einem eintönigen Alltag eine Pension. Längst kommt kein Gast mehr. Es gibt scheinbar keine Zukunft – dafür aber eine unbändige Sehnsucht.
Als sie sich entschließen zu verkaufen, taucht ein Fremder auf. Sie vermuten in ihm einen potentiellen Käufer und versuchen voller Eifer, die Pension ins beste Licht zu rücken. Im Taumel des Wunsches, ein echtes Leben "da Draußen" leben zu dürfen, werden sie überrannt von Zweifel, Wut, Eifersucht, Lust und Glück.
Ein berührendes Maskentheater über den Zwiespalt zwischen Heimatliebe und Weltensehnsucht.

 

"…keine Sekunde Langeweile kommt auf in dem unangestrengten Spiel, das körperbetont ist, ohne pantomimisch zu sein… Dabei wechseln rasant pointierte, manchmal urkomische Szenen mit Momenten anrührender Zartheit." (Kieler Nachrichten)

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AM ENDE DES TAGES

 

Wir sind in einer Stadt. In einer großen Stadt. Wo genau? Egal. Denn überall ist es gleich. Es lärmt, stinkt, rattert, dampft und pulsiert. Eine stark befahrene Straße, eine endlos scheinende Reihe grauer und heruntergekommener Häuser. Der Putz platzt ab, es ist ungemütlich. So eng beieinander, Wand an Wand und doch trennen unsere Leben Welten. Der Schnittpunkt ist der Flur, das Treppenhaus. Ein Ort, an dem man sich unweigerlich in die Augen schaut. Hier spielt unsere Geschichte, hier haben wir die Gelegenheit genauer hinzuschauen und hinter Tür und Maske Vorurteile, Ängste, Wünsche und Träume zu entdecken. Vorerst im Vorbeirauschen, Scheuklappen auf und schnell aneinander vorbei. Doch dann....am Ende des zweiten Tages, öffnet sich die Tür und lässt jemanden herein. Jemanden, der die Karten neu mischt und dessen Plan wir nach und nach durchschauen.

 

„ Im Tannengrund 1“ war die erste Produktion des Kieler SCHADS ensembles. Nun greift die Theatergruppe erneut zu den Masken und entscheidet sich ein weiteres Mal dafür, das Publikum in die Welt ohne Worte mitzunehmen

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